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Lektionstext

Was sind Liniencharts? - Die Visualisierung von Kusverläufen

Das Problem der Zeiteinheiten

Wenn man die Tageszeitung aufschlägt werden meist im Börsenteil nur Tabellen abgedruckt, in denen man ablesen, wie teuer ein Wert zur Zeit ist und wie seine Performance in einem festgelegten Zeitraum war.
So bekommt men meißt nur folgende Informationen:

Wert A hat in einer Woche 30% Plus gemacht.Wert B hat in dieser Woche -20 % eschafft. Und Wert C hat auf der Stelle getrete. 0 %.

Leider sind diese Informationen wenig aussagekräftig. Dafür lassen wir vorerst ein paar Skizzen sprechen.

Verschiedene Arten von Kursverläufen

Alle 5 Kursentwicklungen haben eines gemeinsam. Sie starten bei 10 Geldeinheiten und enden bei 7 Geldeinheiten im selben Zeitfenster. Sie müssen also alle 30% Wertverlust verbuchen. Laut der obrigen Tabelle währen somit alle Werte gleich attraktiv. Ein Blick auf den Linienchart ändert diese Sichtweise. So wird bei einem Linienchart der Schlusskurs jedes Handelstages auf der Y-Achse und das Datum auf der X-Achse angetragen. Wir haben somit den Vorteil, auf einen Blick die Entwicklung des zu Grunde liegenden Wertes zu erkennen und sehen, das der Wert A leicht, aber beständig nach unten tendiert.

Wert B hatte Anfangs einen extremen Kursverfall, konnte dann wieder zulegen und ist seit einiger Zeit auf dem Level der 7 €. Wert C konnte sich bereits knapp über 7 € festigen und sozusagen abprallen, schaffte es aber nicht dieses Niveau zu halten und ist nun im Begriff zu fallen. Wert D hatte einen sehr starken Anstieg auf 18 € und befindet sich seitdem im Sturzflug. Wert E ist seit einiger Zeit stark am steigen, nachdem er Anfangs einen Sturzflug auf 2 € hingelegt hatte. Sie sehen somit, dass 30 % nicht gleich 30 % sind und Sie mindestens einen Linienchart zu ihrer Anlageentscheidung hinzuziehen sollten. Noch besser kann die aktuelle Marktlage mit Candlestickcharts eingeschätzt. Dazu finden sie hier mehr. (Xx)